Methodik

Für die Untersuchung der Kotproben werden bei uns international etablierte und standardisierte Untersuchungstechniken eingesetzt

 
Dies sind beispielsweise das McMaster-Verfahren, das Sedimentations-Flotationsverfahren oder die FLOTAC-Technik.

Das bei allen Proben routinemässig eingesetzte McMaster-Verfahren ermöglicht beim einzelnen Pferd eine Aussage über den Umfang der Eiausscheidung der verschiedenen Parasiten (quantitative Untersuchung). Auf der Basis des saisonumfassend durchgeführten Bestandes-Monitorings können bei Anwendung dieser Methoden alle wichtigen Magen-Darmwürmer des Pferdes abgedeckt werden.

Für die Untersuchung auf Lungenwürmer, Leberegel und Oxyuren (auf Anfrage) kommen spezifische Diagnostikverfahren zum Einsatz.

Grosse und kleine Strongyliden, deren Eier im Mikroskop nicht unterscheidbar sind, werden mit einem Spezialverfahren (Larvenkultur) differenziert (Dauer ca. 10 Tage).

Die Bestimmung der Wurmmittel- (Anthelminthika-) Resistenz erfolgt mit dem Eizahlreduktionstest. Dabei wird vor und nach einer Entwurmung eine quantitative Kotuntersuchung durchgeführt und der Effekt der Entwurmung berechnet.